Absolute Sicherheit ist eine Illusion. Mit der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft stellt sich nicht die Frage, ob ein Angriff erfolgt, sondern wie widerstandsfähig ein Unternehmen darauf reagieren kann. Mit dem neuen Security Lab, geleitet von Prof. Dr. Christopher Scherb und Dr. Martin Gwerder, schafft die Hochschule für Informatik FHNW eine hochspezialisierte Plattform für angewandte Forschung, Wissenstransfer und die Ausbildung künftiger Sicherheitsfachleute. Das Team ist am FHNW Campus Brugg-Windisch und ab August 2026 zusätzlich am neuen FHNW Campus Dreispitz in Basel tätig.
«Unser Ziel ist es, Schwachstellen zu finden, bevor Angreifer es tun. Das erfordert Forschung unter realistischen Bedingungen – mit echten Angriffen auf echte Systeme. Dieses Wissen geben wir direkt an Studierende und Wirtschaftspartner weiter, damit sie die Systeme von morgen von Anfang an sicherer bauen und betreiben können. Das Security Lab ist die Umgebung, die genau das ermöglicht», so Prof. Dr. Christopher Scherb, Co-Leiter Security Lab.
Angriffe live simulieren: Hightech-Infrastruktur für die Praxis
Das Security Lab ist darauf ausgelegt, die Komplexität moderner IT-Bedrohungen realitätsnah abzubilden. Dafür stehen sowohl spezialisierte als auch vielseitig einsetzbare Infrastrukturen zur Verfügung, die auch in der Lehre zum Einsatz kommen. Integriert sind unter anderem OT-, IoT-, IIoT- und Smarthome- Komponenten, die gezielt aktuellen Angriffsszenarien ausgesetzt werden, um ihre Sicherheit zu prüfen. So entsteht ein Kompetenzzentrum, das die Industrie beim Aufbau und der Integration moderner und sicherer Systeme praxisnah unterstützt.
Enge Verzahnung mit Lehre und Industrie
Das Security Lab ist nicht nur ein Ort der Forschung, sondern auch integraler Bestandteil der Informatik-Ausbildung. Studierende der Bachelor-Studienrichtung «Security, Platforms & DevOps» und des Masterprofils «Information and Cybersecurity» setzen hier aktuelles Forschungswissen in die Praxis um: Sie entwickeln produktive Applikationen und betreiben diese unter realen Bedingungen. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern und der Technologietransferstelle fitt.ch fliesst das Know-how direkt in die regionalen Unternehmen.
Mit dem Security Lab stärkt die FHNW ihre Position als führende Institution im Bereich IT-Sicherheit – und stellt sicher, dass die Fachkräfte von morgen bereit sind für die Herausforderungen einer vernetzten Welt.
https://www.fhnw.ch/de/informatik/forschung-dienstleistungen/forschung/felder/itsec
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Die Hochschule für Informatik FHNW am Standort Brugg-Windisch mit ihren drei Instituten und über 150 Expertinnen und Experten bietet flexible Studienmodelle mit persönlicher Betreuung und starken Industriepartnerschaften und verfügt über ein breites und fundiertes Fachwissen zu Informatik, Data Science, Artificial Intelligence, Digitalisierung, Security und weiteren Feldern. In der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung kooperiert sie mit Unternehmen bei der Entwicklung von innovativen Produkten und Projekten.
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Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW umfasst zehn Hochschulen mit den Fachbereichen Angewandte Psychologie, Architektur, Bau und Geomatik, Gestaltung und Kunst, Informatik, Life Sciences, Musik, Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Soziale Arbeit, Technik und Umwelt sowie Wirtschaft. Die Campus der FHNW sind in den vier Trägerkantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn angesiedelt.
Rund 14 500 Studierende sind an der FHNW immatrikuliert. Über 1 300 Dozierende vermitteln in 34 Bachelor- und 24 Master-Studiengängen sowie in zahlreichen Weiterbildungsangeboten praxisnahes und marktorientiertes Wissen. Die Absolventinnen und Absolventen der FHNW sind gesuchte Fachkräfte.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Fachhochschule Nordwestschweiz (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Hochschule für Informatik - Hacken für die Sicherheit: Das neue Security Lab der...' auf Swiss-Press.com |
Hochschule für Informatik - Hacken für die Sicherheit: Das neue Security Lab der FHNW
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