«Diese Arbeit veranschaulicht exemplarisch und mit grosser Überzeugung das Potential des Be-stands», würdigt Prof. Dominique Salathé, Studiengangleiter Master am Institut Architektur der Fach-hochschule Nordwestschweiz FHNW, die Master-Thesis von Lorena Sabattini. Dafür gab es Bestnoten. Ausserdem verlieh der SIA (Sektionen Aargau, Basel und Solothurn) Sabattini den diesjährigen Preis für die beste Master-Thesis.
Der Auftrag an die Master-Studierenden lautete, das historische Industrieareal Gelatinefabrik Winterthur zu einem Quartier weiterzuentwickeln, in dem zu gleichen Teilen Platz zum Wohnen und zum Arbeiten geschaffen wird. Die Studierenden sollten dabei die Möglichkeiten ausloten, mit dem erhaltenswerten Baubestand zu arbeiten und nicht nur die geschützten Bauten zu erhalten.
Komplexe Ausgangslage «Das ehemalige Industrieareal der Gelatinefabrik Winterthur ist über 140 Jahre gewachsen. Es ist räumlich wie materiell heterogen», erklärt Sabattini die komplexe Ausgangslage. Ihre Masterarbeit trägt den Namen «Weiterstricken». Ein Titel mit Programm: Die Umnutzung stützt sich zu zwei Dritteln auf vorhandene Bausubstanz. Damit ging Sabattini weit über die Vorgaben hinaus.
Dank gezielter Verdichtung kreierte Sabattini ein gemischt genutztes Quartier. Insgesamt 178 Wohnungen für 640 Personen wurden vorgesehen, mit unterschiedlichsten Wohnungstypologien für ebenso unterschiedliche Bedürfnisse. Grossfamilien finden genauso Platz wie Einzelpersonen jeden Alters. In der ehemaligen Direktorenvilla räumt Sabattini Besuchenden ein Zuhause auf Zeit ein.
Das Konzept sieht zudem vielfältige grüne Bereiche vor, etwa auf Dächern. Der Quartiersplatz mit Bistro wird zum Herzstück und Anziehungspunkt das neuen Gelatine-Quartiers. Ein Wegnetz schafft neue Verbindungen zu den umliegenden Quartieren.
Der Auftrag für die Masterarbeit war zwar fiktiv, doch «extrem lehrreich». Sabattini fand rasch eine Stelle als Architektin und wird sich weiterhin mit Bestandbauen beschäftigen. Derzeit betreut sie die Renovationsarbeiten rund um die denkmalgeschützte Schulanlage Lavater im Zürcher Quartier Enge.
Zur Person
Lorena Sabattini (28) lernte Zeichnerin, Fachrichtung Architektur. Nach der Berufsmaturität Bereich Technik, Architektur, Life Sciences und nach dem Bachelor-Studium an der BFH in Burgdorf startete sie 2021 den Master-Studiengang Architektur Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, den sie im Frühjahr 2023 abschloss. Die Architektin ist Mitglied der siebenköpfigen Bau- und Werkkommission in ihrer Wohngemeinde Lohn-Ammannsegg SO.
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Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW ist eine der führenden Fachhochschulen in der Schweiz und umfasst neun Hochschulen mit den Fachbereichen Angewandte Psychologie, Architektur, Bau und Geomatik, Gestaltung und Kunst, Life Sciences, Musik, Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Soziale Arbeit, Technik und Wirtschaft.
Die Campus der FHNW sind in den vier Trägerkantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn angesiedelt. Die Hochschulen der FHNW sind in Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistung tätig – innovativ und praxisorientiert.
Das breite Angebot an Studiengängen, die Nähe zur Praxis, die anwendungsorientierte und innovationsstarke Forschung sowie eine weltweite Vernetzung machen die FHNW zu einer attraktiven und vielfältigen Bildungsstätte, zu einer nachgefragten Praxispartnerin und zu einer attraktiven Arbeitgeberin in der Nordwestschweiz. Die Absolventinnen und Absolventen der FHNW sind gesuchte Fachkräfte.
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